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E-Recruiting Online-Tests können Chancen für durchschnittliche Bewerber erhöhen

Es ist leider noch immer ein häufiges Vorurteil, dass Online-Eignungsverfahren und Eingabemasken auf den Karriere-Webseiten der Unternehmen vorrangig der Selektion von leistungsstarken Bewerbern dienen. Auf den ersten Blick klingt es einleuchtend: Die Bewerber tragen auf elektronischem Wege ihre Schulnoten ein, die Software sortiert automatisch alle Kandidaten unterhalb einer gewissen Schwelle aus und die Personalabteilung hat weniger Arbeit. Im Einzelfall sicher zutreffend, in vielen Fällen jedoch nicht. Dafür gibt es 3 wesentliche Gründe.

Schulnoten verlieren an Bedeutung

Immer häufiger klagen Firmen über einen Rückgang an Bewerbungen. Die Zeiten, in denen die Personalabteilungen ihre künftigen Mitarbeiter auf dem Servierteller präsentiert bekamen, sind längst vorbei. Dass damit auch nicht mehr der musisch begabte, sportliche Mathe-Englisch-Deutsch-Physik-Überflieger auf der Wunschliste stehen kann, ergibt sich von selbst. Die Firmen schauen vermehrt auf Soft Skills und die individuellen Stärken der Bewerber und drücken bei schlechten Noten schon mal ein Auge zu, wenn der Gesamteindruck passt.

Skepsis bei schriftlichen Bewerbungen

Während sich Studenten und Berufserfahrene oft nur noch online oder per E-Mail bewerben, ist die schriftliche Bewerbung für Ausbildungsstellen noch relativ weit verbreitet (siehe Abb.). Vereinzelt trifft man aber auf Personaler, die schriftlichen Bewerbungen skeptisch gegenüber stehen. Ihre Begründung: Bei schriftlichen Bewerbungen ist die Wahrscheinlichkeit höher, dass die Eltern maßgeblich an der Erstellung beteiligt waren. Genau das aber wollen sie nicht. Hilfestellung ist zwar erlaubt, der größte Teil sollte jedoch auf Eigenleistung zurückzuführen sein.

Mehr Fairness durch Online-Tests

Ein gutgemachter Online-Test kann die Chancen gerade für durchschnittliche Schüler erhöhen. Lud ein Unternehmen Bewerber zu einer Präsenzveranstaltung vor Ort ein, dann wurden Schüler mit weniger guten Noten unter Umständen nicht berücksichtigt, da diese Veranstaltungen aufwendig und teuer waren. Heute hingegen könnte man problemlos 30 zusätzliche Zugangscodes herausschicken und damit auch denjenigen eine Chance geben, die man früher gar nicht erst in Erwägung gezogen hätte. Es kommt durchaus vor, dass sich Bewerber für die zweite Runde qualifizieren, die man früher von vorneherein aussortiert hätte.

Es lohnt sich also, etwas differenzierter an das Thema Online-Test heranzugehen. Eine einfache Eingabemaske, die lediglich die Schulnoten und kaum weitere Parameter erfasst, mag zur Selektion beitragen, ein gut gemachter Online-Test sollte eigentlich genau das Gegenteil bewirken.

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Florian Florian

(6 Beiträge)

Hallo, ich bin Florian und einer der beiden Gründer von AZUBIYO. Gelegentlich schreibe ich hier im Blog Beiträge rund um die Themen Ausbildung, Duales Studium und Bewerbung.


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