Der Dresscode im Vorstellungsgespräch

Dresscode im Vorstellungsgespräch

Gut gekleidet ins Vorstellungsgespräch

Das richtige Outfit im Vorstellungsgespräch? Keine leichte Frage. Denn ist der Hosenanzug vielleicht zu förmlich für die Praktikantenstelle, wirken Jeans und Poloshirt schnell underdressed. Doch welcher Dresscode gilt wo? Und gibt es Unterschiede zwischen Männern und Frauen?

Sowohl für Männer als auch für Frauen gilt: Die ersten 3 Sekunden sind entscheidend, denn hier entsteht der erste Eindruck. Unangebrachte Kleidung befördert den Kandidaten schnell ins Aus.

Sei es ein aufdringliches Parfüm oder ein zu tiefer Ausschnitt, schon Kleinigkeiten können im Vorstellungsgespräch negative Folgen haben. Experten empfehlen weiblichen Bewerbern grundsätzlich dazu, so wenig nackte Haut wie möglich zu zeigen. Erotik ist tabu! Ein knielanger Rock ist erlaubt, doch kürzer oder ein ärmelloses Oberteil sind No-Gos. Auch auf den Stoff der Kleidung kommt es an. Ist eine Seidenbluse für Frauen meist zu elegant, sind Leinen aufgrund der Tendenz zum Knittern ebenfalls ungeeignet. Und auch von zu viel Schmuck ist abzuraten, werde so zu sehr von der Person abgelenkt. Möchte man mit Accessoires Akzente setzen, so raten Bewerbungsexperten zu einer klassischen Uhr oder einer modischen, jedoch dezenten Brille. Nicht mehr als 9 Dinge sichtbar tragen, maximal 3 Farben und 2 Muster kombinieren, empfehlen Experten. Ein schlichtes Outfit ist empfehlenswert. Auch von einem zu femininen Outfit raten Experten bei Frauen ab. Rock und lackierte Nägel sind dem Erfolg eines Bewerbungsgesprächs meist eher abträglich, während ein maskulines Outfit, in Form eines Hosenanzugs, Autorität ausstrahlt.

Und was zieht Mann an…?

Männern fällt die Wahl des Outfits meist nicht so schwer wie Frauen. Doch auch männliche Bewerber können bei der Wahl des richtigen Outfits einiges falsch machen. Grundsätzlich sollten sich Bewerber entsprechend dem Dresscode der jeweiligen Branche kleiden, ein Blick auf die Webseite des Unternehmens kann bei der Frage helfen, welcher Kleidungsstil angemessen ist. Handelt es sich um eine klassisch-konservative Branche, sind Anzug oder Kostüm (bei Frauen) meist unverzichtbar. Und der Anzug ist nicht nur das Outfit der Wahl, wenn es sich um ein Bankunternehmen handelt. Auch in anderen weniger konservativen Branchen liegen Männer beim Vorstellungsgespräch mit einem Anzug richtig. Doch auch bei der Wahl des Anzugs können Bewerbern große Fehler unterlaufen. So greifen männliche Bewerber häufig zu einer Kombination aus schwarz und weiß. Von schwarz raten Bewerbungs- und Stilexperten jedoch eher ab, denn diese Farbe ist dem Chef vorbehalten. Und auch Brauntöne sollten vermieden werden, während blau die Farbe der Wahl ist.

Sollten Bewerber bei der Wahl des Outfits ein paar Tipps beachten, so ist ein guter Look doch nicht alles. Denn letztlich zählt weniger das Outfit, als der Gesamteindruck. Und auch zu beachten ist, wer sich verkleidet vorkommt, läuft Gefahr, diesen Eindruck auch bei seinem Gegenüber zu vermitteln. Bewerber sollten daher nicht nur einen Look wählen, der gut aussieht und der Branche entspricht, wichtig ist auch, sich in seiner Haut wohlzufühlen.

Luisa SolmsÜber die Autorin

Luisa Solms hat Psychologie studiert und arbeitet als Redakteurin für Springest. Am liebsten schreibt sie über Themen rund um Weiterbildung, Karriere und persönliche Entwicklung.
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