AZUBIYO Blog: Online-Magazin für Bewerbung & BerufswahlBewerbungstippsBitte nicht: „Stelle im Internet gefunden“!

Bitte nicht: „Stelle im Internet gefunden“!

Die einen sagen so, die anderen so: Gehört der Fundort der Stellenanzeige nun in die Bewerbung oder nicht? Wir meinen ganz klar: Ja! Und zwar aus gutem Grund…

In unserem Bewerbungstutorial empfehlen wir, dass du bei einer Bewerbung immer auch angeben solltest, wo du die Stellenanzeige gefunden hast. Dies schreibst du z.B. in den Einleitungssatz.

Sehr geehrter Herr Müller,
über AZUBIYO bin ich auf Ihre Stelle aufmerksam geworden und bewerbe mich um eine Ausbildung zur Bankkauffrau in Ihrem Unternehmen. …

Aber warum ist das so wichtig? Was hat das Unternehmen von dieser Information? Jessica jedenfalls kennt die Antwort… oder?

Jessica: „Die Angabe ist wichtig, weil mir sonst keiner glaubt, dass ich die Anzeige selber gefunden habe!“

AZUBIYO: „Nein… das würde dir sicher niemand unterstellen!“

Jessica: „Damit der Arbeitgeber mich besser einschätzen kann. Wenn ich die Stelle von der Arbeitsagentur habe, denkt jeder: ‚Sicher vom Berater vorgeschlagen, hat keine Eigeninitiative‘. Ist sie aus der Tageszeitung, wirke ich altmodisch, bei einer Anzeige aus dem Internet sieht man, dass ich mich mit moderner Technik auskenne.“

AZUBIYO:Nein, das stimmt so auch nicht. Die Unternehmen schalten ihre Anzeigen ja ganz bewusst in verschiedenen Jobbörsen, weil sie möglichst viele Bewerber ansprechen möchten.“

Jessica: „Bewerber werden damit auf die Probe gestellt: Wenn ich die falsche Quelle angebe, sieht das Unternehmen, dass ich vor lauter Bewerbungen keinen Überblick mehr habe.“

AZUBIYO:Nein, nicht direkt. Natürlich solltest du immer die richtige Quelle nennen. Das ist aber nicht der eigentliche Sinn dahinter. Es ist viel einfacher, als du denkst!“

Jessica: „Hm… Das Unternehmen möchte einfach wissen, wo ich die Stellenanzeige gefunden habe…?“

AZUBIYO: „Richtig! Tatsächlich interessiert es die meisten Firmen, wo du auf die Stellenanzeige aufmerksam geworden bist! Oft werden die Anzeigen nämlich in mehreren Zeitungen und Jobbörsen geschaltet. Und da interessiert es die Unternehmen durchaus, wo die Bewerber eigentlich herkommen. Denn dort, von wo die meisten Bewerber kommen, lohnt es sich auch in Zukunft wieder zu inserieren, um möglichst viele Bewerber zu erreichen! Nennst du also den Fundort der Stellenanzeige im Bewerbungsschreiben, tust du dem Personaler, der deine Bewerbung liest, einen Gefallen und stimmst ihn so schon mal positiv!“

Vorsicht: Schreib niemals, dass du die Stellenanzeige „im Internet“ gefunden hast, sondern gib immer die genaue Website, Jobbörse oder den speziellen Stellenmarkt an!

Bildnachweis Vorschaubild „Lupe“: © Eisenhans – Fotolia

Michaela Michaela

(45 Beiträge)

Hallo! Ich bin Michaela und arbeite in der AZUBIYO-Redaktion. Damit ihr euch in Ausbildung und Beruf keinen Kopf um Arbeitszeiten, Überstunden und Finanzen machen müsst, bringe ich ein wenig Licht in den Rechte- und Pflichten-Dschungel. Aber auch bei anderen Fragen oder Problemen in Schule und Betrieb stehe ich euch mit Rat und Tat zur Seite. Fragen, Anregungen, Wünsche? Dann diskutiert doch einfach mit! Ich freu' mich auf euer Feedback!


Hinterlasse eine Antwort.

Deine EMail Adresse wird nicht veröffentlicht.

AZUBIYO im Netz

Visit Us On TwitterVisit Us On FacebookVisit Us On GooglePlusVisit Us On Youtube

Über uns

AZUBIYO ist ein im Januar 2010 in München gegründetes Unternehmen. Bei www.azubiyo.de werden Ausbildungssuchende und Arbeitgeber passgenau zusammengeführt: Bewerber legen ein Profil an, führen einen Stärkentest durch und geben konkrete Wünsche zu Arbeitszeit, Arbeitsort und Reisebereitschaft an. Auf der anderen Seite definiert der Arbeitgeber seine Anforderungen und Arbeitsbedingungen.

Das AZUBIYO-Matching-Verfahren führt dann die passenden Bewerber mit den richtigen Stellen zusammen. Fast wie bei einer Online-Partnervermittlung.

Für Schüler ist AZUBIYO immer kostenfrei.

banner