5 Tipps zum besseren Lernen | 5 Lerntipps

1.      Bring Struktur in den Lernstoff und erstelle einen Lernplan!

Schüler braucht LerntippsAm Anfang steht man meistens vor einem riesigen Berg an Stoff, den man lernen muss. Aber jetzt heißt es: Nicht verzweifeln! Jeder Bergbesteigung beginnt mit dem ersten Schritt. Teile den Lernstoff in einzelne Etappen ein, die du nach und nach bezwingst. Fertige einen Lernplan an, in dem du festlegst, wann du welche Etappe geschafft haben willst. Wenn du zum Beispiel in einer Woche eine wichtige Prüfung schreibst, dann unterteile den Lernstoff in 5 Teile und wiederhole am 6. Tag das Gelernte.

2.      Schaffe dir den perfekten Lernort: Platz, Ruhe, Licht und Luft.

Wer lernt, braucht Platz für seine Unterlagen und Utensilien, wie Locher, Tacker, Lineal, Stifte und Textmarker. Am besten ist es, wenn du alles an diesem Ort liegen lassen kannst, dann sparst du dir das Auf- und wieder Ausräumen.

Wer lernt, braucht Ruhe. Nicht jeder kann bei absoluter Stille lernen, aber die meisten werden durch störende Geräusche wie TV aus dem Nebenzimmer oder Gespräche abgelenkt. Wenn du keinen Ort findest, an dem du in Ruhe arbeiten kannst, dann nimm Ohropax (beim Hörgeräteakustiker deines Vertrauens kannst du dir welche speziell für deine Ohren anfertigen lassen, ansonsten gibt’s die in jeder Drogerie oder Apotheke). Die Ruhe stören auch Ablenkungen wie Handy, TV, Facebook und Co. Schalte sie einfach ab und genieße die Konzentration.

Wer lernt, braucht Licht und Luft. Tageslicht ist besonders angenehm für die Augen und du kannst länger konzentriert arbeiten. Falls es jedoch zu dunkel wird, sind Tageslichtlampen empfehlenswert, da deren Licht dem Tageslicht am ähnlichsten ist und die Augen wesentlich langsamer ermüden. Lüfte regelmäßig oder lerne bei gekipptem Fenster.

3.      Motivation: Shakka, du schaffst es!

Belohne dich nach jeder Lernetappe, die Vorfreude darauf versetzt dir automatisch einen Motivationsschub. Du könntest zum Beispiel bei der Halbzeit deines Lernplans ins Kino gehen, zum Zumba oder tanzen gehen oder dich mit Freunden verabreden. Kleinere Belohnungen zwischendurch wie deine Lieblings-TV-Serie, ein Fußballspiel oder das Bestellen einer Pizza können für einen Motivationsboom sorgen.

4.      Pausen sind wichtig und richtig.

Pausen tun nicht nur in der Schule bzw. Uni gut, auch beim Lernen sorgt eine kurze Pause von 10-15 Minuten pro Stunde für eine höhere Aufnahmebereitschaft. Ideale Pausenfüller sind Kniebeuge, kurze Spaziergänge oder Power Napping. Einfach Augen schließen, 10-15 Minuten an nichts denken, dösen, träumen oder schlafen, danach tief durchatmen (bei geöffnetem Fenster) und du kannst dich wieder richtig gut konzentrieren.

5.      Lernmethoden: Singen, Karteikarten und Eselsbrücken

Es gibt verschiedene Methoden, sich Sachen einzuprägen. Gesungenes merkt man sich 5x leichter als Gelesenes. Denk zum Beispiel an einen Werbeslogan. Welche Slogans fallen dir da als erstes ein? Sing doch deine Chemieformeln, Vokabeln oder Geschichtsjahreszahlen.

Du kannst dir wichtige Stichpunkte auch auf Karteikarten schreiben und dich beim Spazierengehen zum Beispiel selbst abfragen oder abfragen lassen.

Schreib dir selbst eine Übungsklausur und korrigiere diese im Anschluss. Du wirst sehen, dass schon viel hängengeblieben ist und du die Übungs-Note in der echten Prüfung noch übertreffen kannst.

EselsbrückeBau dir Eselbrücken. In Geographie kannst du beispielsweise die Hauptstädte besser lernen, indem du dir eine Geschichte überlegst. Bsp. Mein Freund Matze hört gerne die Scorpions = Hauptstadt von Mazedonien ist Skopje; die Bewohner von Moldawien essen gerne Kichererbsensuppe = Hauptstadt von Moldawien = Kischinau. Die Augsburgerpuppenkiste spielt gerne mit 5 = Augsburger Religionsfrieden war 1555.

Viel Erfolg!

Bianca Bianca

(92 Beiträge)

Hallo, ich bin Bianca und bin verantwortlich für die Online-Redaktion bei AZUBIYO. Ich habe Linguistik, Literatur und Pädagogik in München studiert und das Thema „Jugendsprache" in meiner Magisterarbeit untersucht. Ich liebe VW Bullis (T1-T3), Skandinavien, Irland & Schottland und schreibe gern über die Themen Bewerbung & Berufswahl.


Kommentare

  1. Angelika

    Vielen Dank für die tollen Tipps.
    Durch jahrelange Erfahrung muss man es ja wissen, wie es richtig funktioniert, also wie man richtig und effektiv lernen kann.

    20. Juni 2016 um 10:16

Hinterlasse eine Antwort.

Deine EMail Adresse wird nicht veröffentlicht.

AZUBIYO im Netz

Visit Us On TwitterVisit Us On FacebookVisit Us On GooglePlusVisit Us On Youtube

Über uns

AZUBIYO ist ein im Januar 2010 in München gegründetes Unternehmen. Bei www.azubiyo.de werden Ausbildungssuchende und Arbeitgeber passgenau zusammengeführt: Bewerber legen ein Profil an, führen einen Stärkentest durch und geben konkrete Wünsche zu Arbeitszeit, Arbeitsort und Reisebereitschaft an. Auf der anderen Seite definiert der Arbeitgeber seine Anforderungen und Arbeitsbedingungen.

Das AZUBIYO-Matching-Verfahren führt dann die passenden Bewerber mit den richtigen Stellen zusammen. Fast wie bei einer Online-Partnervermittlung.

Für Schüler ist AZUBIYO immer kostenfrei.

banner