Gärtner lernen ein Leben lang

Als Gärtner hat man nie ausgelernt, deshalb ist nach der Abschlussprüfung im Gartenbau lange noch nicht Schluss. Die Weiterentwicklung der Branche in allen Fachrichtungen erfordert ständige Fort- und Weiterbildung, um fachlich am Ball zu bleiben. Das Angebot dieser Möglichkeiten ist groß. Entdeckt die Bildungswege im Gartenbau.

© aid infodienst

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Der Schriftsteller Gerhart Hauptmann sagte einst: „Sobald man in einer Sache Meister geworden ist, soll man in einer neuen Schüler werden.“ Dieses Zitat gilt insbesondere für die sich schnell weiterentwickelnde Gartenbaubranche. Nach der in der Regel dreijährigen Ausbildung zum Gärtner öffnen sich für die jungen Menschen viele Türen: Wer mehr Verantwortung in einem Betrieb übernehmen oder sich selbständig machen will, kann nach einigen Jahren Berufserfahrung und dem Besuch einer Fachschule eine Prüfung zum Meister oder Techniker ablegen. Mit der Qualifikation des Gärtnermeisters bietet sich dann die Möglichkeit als Unternehmer mit eigenem Gartenbaubetrieb, Abteilungsleiter oder Betriebsleiter tätig zu sein. Techniker hingegen übernehmen leitende Funktionen in Unternehmen oder auf landschaftsgärtnerischen Baustellen, sind aber auch in der Industrie, in Pflanzenschutzämtern, Vermarktungseinrichtungen sowie in Versuchsanstalten beschäftigt.

Vom Azubi im Gartenbau zum Studenten

Ob an der Fachhochschule oder an der Universität: Eine gärtnerische Ausbildung öffnet auch die Türen zu einem Studium. Wer sich nach der gärtnerischen Ausbildung für ein Studium entscheidet, erspart sich nämlich durch die Berufsausbildung das vorausgesetzte Praktikum. Zur Auswahl stehen 2 Studienrichtung: Das Studium im Gartenbau oder in der Landschaftsarchitektur. Während das Gartenbaustudium Bachelor oder Master den Studenten die Qualifikationen für die spätere Arbeit in der Forschung, im Handel, im Dienstleistungsbereich, in der Beratung, im Handel oder der Technikbranche vermittelt, richtet sich das Landschaftsarchitekturstudium eher an die Absolventen, die später planerische Aufgaben in Planungsbüros von Landschaftsarchitekten, in Gartenämtern oder Naturschutzbehörden übernehmen. Beide Studiengänge haben jedoch eins gemeinsam: Nach Abschluss des Studiums übernehmen Absolventen beider Studienrichtungen Führungsaufgaben in verantwortlichen Positionen oder steigen in die Selbstständigkeit ein.

Karrieresprungbrett Berufsausbildung: Studium ohne Abitur

Übrigens: Ein Studium an der Fachhochschule oder der Universität ist mittlerweile auch ohne Abitur möglich. Mit beruflicher Qualifikation, mit einer anerkannten abgeschlossenen Berufsausbildung und mehrjähriger Berufserfahrung kann man ein fachgebundenes Studium aufnehmen.

heidi_hecht_gruenes_medienhausHallo, mein Name ist Heidi Hecht und ich freue mich sehr Gastautorin bei AZUBIYO zu sein. Als gelernte Betriebswirtin für Marketing und Kommunikation betreue ich die aktuelle Nachwuchswerbekampagne „Beruf Gärtner“ und stelle das Berufsbild des Gärtners in den sozialen Median dar. Ich mag Pfingstrosen, gutes Essen und ferne Reisen.

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