AZUBIYO Blog: Online-Magazin für Bewerbung & BerufswahlAusbildungUnd wie kommst du zur Arbeit? Tipps speziell für Azubis

Und wie kommst du zur Arbeit? Tipps speziell für Azubis

MobilitätslösungenNeben der beruflichen Mobilität, die junge Menschen beim Eintritt ins Arbeitsleben nicht selten zu einem Ortswechsel zwingt, stellt sich für Azubis auch die Frage nach den täglichen Möglichkeiten des günstigen Vorankommens. Gerade in Zeiten der Ausbildung spielen hierbei die Kosten eine entscheidende Rolle. Denn Optionen wie das eigene Auto oder die Jahreskarte für öffentliche Verkehrsmittel sind häufig für Schüler, Azubis oder Studenten finanziell nicht tragbar.

Angebote für öffentliche Verkehrsmittel

Der Kauf einer Monatskarte für die öffentlichen Verkehrsmittel ist in der Regel recht teuer. So kostet ein Monatsticket in Berlin (je nach Geltungsbereich) derzeit zwischen 78 und 191 Euro. In München beispielsweise liegen die Preise aktuell zwischen circa 50 und 200 Euro.

Für Schüler, Azubis, Studenten, Praktikanten und Volontäre gibt es jedoch nicht selten vergünstigte Angebote. Zumeist muss hierfür ein ausgefülltes Antragsformular vorgelegt werden, welches von der Schule bzw. der Ausbildungsstelle abgestempelt und unterschrieben wurde. In München kostet dann beispielsweise die günstigste Monatskarte nur noch 37,40 Euro (statt 49,90 Euro), Berliner Azubis zahlen 55 Euro statt 78 Euro. Genaue Auskünfte zu den Preisen und den Rahmenbedingungen lassen sich auf der Website des jeweiligen Verkehrsverbundes finden.

Krafträder, Pkw und geteilte Autos

Auch Mofas (ab 15 Jahren), Leichtkrafträder (ab 16 Jahren) oder das eigene Auto (ab 18 Jahren) können eine dauerhafte Möglichkeit für die tägliche Mobilität darstellen. Wer den Autoführerschein schon mit 17 macht, darf allerdings für das erste Jahr nur mit einer Begleitperson („Begleitetes Fahren“) im Pkw die öffentlichen Straßen nutzen.

Die Anschaffungs-, Unterhalts- und Wartungskosten des eigenen Kfzs sprengen jedoch häufig den Gehaltsrahmen von Schülern oder Azubis. Neue Mobilitätsformen wie das Carsharing bieten hier preiswerte und unkomplizierte Alternativen. Gerade in urbanen Gebieten finden die geteilten Autos immer mehr Anhänger. So erstreckt sich das vielfältige Angebot an Carsharing-Fahrzeugen inzwischen praktisch auf alle größeren Städte. Wer ein Carsharing-Fahrzeug bucht, sollte vor dem Einsteigen das gesamte Auto auf Schäden untersuchen, da hierfür in der Regel der Nutzer mit einer vertraglich festgelegten Selbstbeteiligung haftbar gemacht wird. Auch für die Vorschriftsmäßigkeit der Reifen (Profiltiefe und Luftdruck), der Beleuchtungseinrichtungen, des Verbandskastens und der Flüssigkeitsstände ist stets der Fahrer verantwortlich.

Fahrrad oder E-Bike

Die günstigste Möglichkeit, den Weg zur Ausbildungsstätte zu bewältigen, ist immer noch die Fahrt mit dem Fahrrad. Bisweilen jedoch machen zu lange Wege die tägliche Radeltour unpraktisch, wenn nicht unmöglich. Eine Alternative bilden E-Bikes. Die elektrischen Fahrräder (auch Pedelecs genannt) lassen sich in 2 Klassen unterteilen: abgeregelte Bikes (bis 250 Watt Leistung) und offene Modelle (bis 500 Watt Leistung). Für die 250-Watt-Räder sind weder Helm- noch Versicherungspflicht vorgeschrieben, sie erreichen allerdings trotz Tretunterstützung nur rund 30 km/h Geschwindigkeit. Die offenen Räder sind dagegen bis 50 km/h schnell, allerdings sind für ihre Nutzung ein Versicherungskennzeichen, eine Betriebserlaubnis und ein Mofa-Führerschein erforderlich. Das bedeutet, der Fahrer muss mindestens 15 Jahre alt sein.

Über den Autor

Hendrik LodeSchon seit Jahren ist Henrik Lode im Automobil-Journalismus tätig. Er verfasste zahlreiche Beiträge für Fachzeitschriften und Online-Magazine, trotzdem verlor er seine wahre Leidenschaft nie aus den Augen: das Basteln am eigenen Fahrzeug. Im Berliner Alltag setzt Henrik allerdings eher auf die zahlreichen Carsharing-Angebote als auf den eigenen Pkw. Auch bei der Suche nach interessanten Themen für neue Beiträge hat es ihm vor allem die automobile Trendwende angetan: Sein besonderes Interesse gilt neuen Entwicklungen und Konzepten im Bereich der vernetzten und intelligenten Mobilität.
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