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SchülerpraktikumEin Praktikum ist eine gute Gelegenheit herauszufinden, wohin die Reise nach dem Schulabschluss gehen soll. Du lernst die Praxis kennen und erfährst, ob du dir den Beruf genauso vorgestellt hast und in dem Bereich eine Ausbildung oder ein (Duales) Studium beginnen möchtest. Übrigens: Einige Studieneinrichtungen verlangen von den Bewerbern ein Vorpraktikum.

Es gibt mehrere Arten von Schülerpraktika, z.B. das Schulpraktikum, das Schnupperpraktikum und das freiwillige Praktikum. Gemeinsam haben alle, dass du in der Regel keine Bezahlung bekommst, dafür aber jede Menge Erfahrungen sammeln kannst. Erkundige dich in deiner Schule, wie lange dein Schülerpraktikum dauern soll und welche Voraussetzungen erfüllt werden müssen (z.B. bestimmte Firmengröße, spezielle Branche).

Das spricht für ein Schülerpraktikum

Praxiseinblick: Wohl der wichtigste Grund für ein Schülerpraktikum. Du erhältst Einblicke in die Praxis.

Drum prüfe, wer sich ewig bindet: Du kannst mehrere Praktika machen und verschiedene Berufsfelder testen. 3-4 Praktika sind super, 3-4 Ausbildungen hingegen nicht!

Vergütung: In der Regel sind Praktika unbezahlt, manchmal erhältst du aber doch eine Vergütung oder du entscheidest dich für einen Ferienjob. Du kannst dein Taschengeld aufbessern und erhältst Einblicke in die Praxis (bietet sich in der Gastronomie an).

Vitamin B: Du lernst Kollegen und den Chef kennen, Vitamin B (umgangssprachlich für: durch Beziehungen in eine Firma kommen) ist in der heutigen Zeit enorm wichtig. Wer 2 Praktika gemacht hat, kennt mindestens 2 Chefs und kann sich bei mindestens 2 Bewerbungen von der Masse abheben.

Fehler sind zum Lernen da! Vielleicht hast du diesen Satz schon einmal gehört: Lehrgeld ist das Teuerste. Mach lieber Fehler in einem Praktikum als in deiner Ausbildung oder im Studium.

Teste verschiedene Arbeitsbedingungen: Ist die Gastronomie etwas für dich, magst du gerne mit Menschen arbeiten, ist frühes Aufstehen für dich geeignet, könntest du dir vorstellen, in der Pflege zu arbeiten? All diese theoretischen Fragen kannst du für dich in der Praxis klären, indem du verschiedene Bereiche austestest. Lieber stellst du im Praktikum oder Nebenjob fest, dass dich etwas gar nicht anspricht, als dass du in der Ausbildung vor der Wahl stehst: Augen zu und durch oder doch lieber Abbruch.

Übrigens ist die Abbruchquote bei Ausbildungen in den letzten Jahren gestiegen. Gründe sind die falschen Erwartungen.

Zeig wer du bist: Wenn du für dich feststellst, dass das Praktikum genau so ist, wie du dir deinen künftigen Arbeitsplatz vorstellst, dann kannst du mit einer guten Arbeitsleistung positiv auffallen und wirst bei der Ausbildungsplatzvergabe eher berücksichtigt.

Tipp: Kläre im Vorstellungsgespräch, welche Aufgaben du übernehmen könntest. Schließlich macht ein Praktikum nur dann Sinn, wenn du tatsächlich Einblicke in den Beruf erhältst.

Auswahl Praktikumsbetrieb: Befrage deine Eltern, Verwandte, Freunde oder Nachbarn, ob sie von einem freien Platz für ein Schülerpraktikum wissen. Auf den Karriereseiten im Internet schreiben einige Firmen auch ihre Schülerpraktikumsstellen aus. Bei AZUBIYO findest du hier eine Übersicht über Schülerpraktika.

Bewerbung: Hast du den passenden Praktikumsplatz gefunden, dann bewirbst du dich. Hier kannst du nachlesen, worauf du achten musst: Bewerbung Schülerpraktikum

Mehr Tipps und Infos zu Lebenslauf, Anschreiben und anderen Bewerbungsunterlagen findest du im AZUBIYO-Bewerbungstutorial.

Weitere hilfreiche Bewerbungstipps


Zuletzt aktualisiert: 09.09.2014

Bianca Bianca

(92 Beiträge)

Hallo, ich bin Bianca und bin verantwortlich für die Online-Redaktion bei AZUBIYO. Ich habe Linguistik, Literatur und Pädagogik in München studiert und das Thema „Jugendsprache" in meiner Magisterarbeit untersucht. Ich liebe VW Bullis (T1-T3), Skandinavien, Irland & Schottland und schreibe gern über die Themen Bewerbung & Berufswahl.


Kommentare

  1. Die Möglichkeit des Schülerpraktikums finde ich sehr gut!

    Viele Schüler wissen einfach kurz vor dem Schulabschluss noch gar nicht genau, was sie später beruflich einmal machen sollen.

    Eventuell hat man bereits gewisse Vorstellungen in welche Richtung man sich begeben möchte, hat aber keine konkreten Vorstellungen von den einzelnen Berufen und Möglichkeiten.

    Ich habe mich damals bewusst für die Ausbildung zur Steuerfachangestellten entschieden und habe mich im Vorfeld erkundigt, welche Aufgaben und Herausforderungen mich erwarten – zumal die Ausbildung zur Steuerfachangestellten mit zu den anspruchsvollsten Ausbildungen gehört. Ich wollte nicht völlig „ahnungslos“ in die Lehrjahre starten.

    Wenn zusätzlich die Chance besteht, ein Schülerpraktikum zu absolvieren – umso besser!!!

    4. November 2013 um 10:42
  2. Schülerpraktika sind eine wunderbare Gelegenheit, in den jeweiligen Beruf reinzuschnuppern. Wir bieten in den schulischen Ausbildungsangeboten ein mehrmonatiges Praktikum an. In diesem Zeitraum erlangen die Schülerinnen und Schüler einen vertiefenden Einblick ins Unternehmen und ihren jeweiligen Arbeitsbereich.

    15. September 2014 um 15:49
  3. Aus eigener Erfahrung kann ich den Beitrag nur bestätigen. Ein (freiwilliges) Praktikum kann Wunder bewirken.

    29. Dezember 2014 um 00:55

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