AZUBIYO Blog: Online-Magazin für Bewerbung & BerufswahlAusbildungAb ins Ausland – Internships in Great Britain

Praktikum englisch Ab ins Ausland – Internships in Great Britain

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Tower Bridge, London

Fertig mit der Schule und rein in die Ausbildung? Das ist eine Möglichkeit. Allerdings ist es nicht die einzige. Immer mehr junge Leute entscheiden sich für einen Auslandsaufenthalt im Anschluss an ihren Abschluss oder auch im Anschluss an die Ausbildung. Solltest du Interesse daran haben, ein Praktikum (Englisch ‚internship‘ genannt) im englischen Ausland zu machen, findest du hier einige Informationen und Möglichkeiten.

Praktikum in Verbindung mit Englisch Sprachkurs

In England werden englischsprachige Praktika für Ausländer überwiegend in Verbindung mit Sprachkursen angeboten. Viele Organisationen, die Auslandspraktika vermitteln, tun dies nur mit Sprachkurs. Arbeitszeiten unterscheiden sich je nach Organisation, sind aber grob zwischen 20 und 40 Stunden pro Woche. Bezahlt wirst du in England in vielen Fällen nach dem dort gesetzlich festgelegten Mindestlohn (umgerechnet knapp 8€/h). Das hängt unter anderem von der Länge deines Praktikums ab. Vor allem im Bereich Hotel und Gastronomie werden in England viele Auslandspraktika angeboten. Viele der Praktika werden direkt durch ortsansässige Sprachschulen vermittelt.

Praktikum in Schottlands Hauptstadt

Edinburgh, das Zentrum des schottischen Tourismus, bietet zahlreiche Möglichkeiten für Ausländer ein Praktikum auf Englisch zu machen. Ein solches Praktikum kann unterschiedlich lange dauern. Von sehr kurzen Aufenthalten von lediglich 6 Wochen bis hin zu einem ganzen Jahr in der schottischen Hauptstadt. Zusätzlich gibt es die Option über Organisationen in Gastfamilien untergebracht zu werden. Das ist jedoch fast immer mit Sprachkursen verbunden. Prinzipiell ist ein Praktikum in Edinburgh aber auch ohne Sprachkurs möglich. Wie auch in England, bieten zum Beispiel Sprachschulen in Edinburgh Praktika in Verbindung mit Sprachkursen an. Hier ist jedoch Vorsicht geboten: vermittelte Praktika sind sehr oft gar nicht bezahlt. Praktika in Schottland haben meist ein Mindestalter von 18 Jahren. Solltest du also unter 18 sein, bietet es sich hier an, erst deine Ausbildung abzuschließen und im Anschluss daran ein Praktikum im Ausland zu machen.

Praktikum bei den Kelten

Auch Irland hat einige Praktika anzubieten, überwiegend natürlich in Dublin. Umgeben von Kultur, Geschichte und einer traumhaften Landschaft, kannst du in Dublin im Tourismus, im Journalismus, im Marketing und vielen anderen Bereichen tätig werden. Mindestdauer der Praktika sind im Normalfall 4 bis 8 Wochen. Die meisten der Praktika in Dublin werden nicht bezahlt, jedoch gibt es auch hier viele Möglichkeiten in Gastfamilien oder Wohngemeinschaften untergebracht zu werden. Diese Programme sind oft mit Sprachkursen verbunden, jedoch nicht zwangsläufig. Meist wird empfohlen zumindest einen kurzen Vorbereitungssprachkurs von 2 bis 3 Wochen zu besuchen. Neben Dublin werden zum Beispiel auch Praktika in Cork, im Süden Irlands, angeboten.

Das solltest du mitbringen

So ein Aufenthalt im Ausland ist nicht für jedermann, das ist klar. Du solltest vor allem offen und interessiert sein. Die englische Sprache sollte dir zumindest bis zu einem gewissen Grad vertraut sein. Den Rest können ein Sprachkurs und das Kommunizieren mit Muttersprachlern erledigen. Aber auch hier gilt, dass du Bereitschaft zeigen musst, deine Sprachkenntnisse zu verbessern. Die optimalen Voraussetzungen dein Englisch zu optimieren, werden dir definitiv geboten. Ein Praktikum im Ausland gibt dir die Möglichkeit nicht nur einen Einblick in ein Berufsfeld zu bekommen, sondern auch gleichzeitig spielerisch dein Englisch zu verbessern und eine völlig neue Kultur kennenzulernen.

Eine der vielen Organisationen, die Praktika in Großbritannien vermitteln, sind „PractiGo“. Unter http://www.practigo.com/index.php/de/auslandspraktikum.html findest du Auskunft zu Praktika im Ausland und was dir die Leute von PractiGo bieten, wenn sie dir ein Praktikum vermitteln.

MichaelaAutor: „Hallo, ich heiße Michaela und bin Werkstudentin bei AZUBIYO. Ich studiere Gymnasiumlehramt an der Universität Augsburg und mache zusätzlich einen Master of Arts in Literaturwissenschaft Amerikanistik. Während meines Studiums habe ich ein halbjähriges Praktikum an einer bilingualen Schule in Los Angeles gemacht. Ich hoffe, ich kann euch mit meinen Artikeln weiterhelfen.“

Redaktion Redaktion

(109 Beiträge)

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Kommentare

  1. Wir als Fremdsprachenunternehmen empfehlen unseren Kunden und auch Bekannten an Sprachreisen teilzunehmen oder zumindest Urlaub im englischsprachigen Ausland zu machen. Allerdings raten wir von TIP TOP English grundsätzlich, dass Sie die Angebote wahrnehmen sollten und den Kontakt zu den Einheimischen nicht scheuen sollten. Allein durch das Zuhören, dem Sprechen oder auch dem Rezipieren von englischen Medieninhalten wird ein Gespür für die Sprache entwickelt. Wer allerdings während des Urlaubes nur deutsche Medien konsumiert und sich nicht die Zeit für einen englischen Film nimmt oder eine Zeitung zu lesen wird sein Englisch nicht wesentlich verbessern.

    Für jüngere Leute ist durchaus ein Praktikum im Ausland zu empfehlen. Hierbei erlernen sie neben der Arbeit auch die zugehörigen Vokabeln und Termini, sodass sich das Praktikum in doppelter Hinsicht lohnt. Des Weiteren machen sich Auslandserfahrungen und auch Sprachreisen immer gut im Lebenslauf!

    16. Juli 2015 um 22:51
  2. TIP TOP English

    Im Ausland ein Praktikum zu absolvieren ist in jedem Fall sehr zu empfehlen. Hierbei erlernt man neben der täglichen Arbeit auch das Fachvokabular und gewisse Termini kennen, die einem im weiteren Arbeitsleben sehr entgegenkommen. Hierbei ist die Branche nahezu irrelevant. Besonders von Kunden, die in der Produktion und für technische Prozesse verantwortlich sind, hören wir oft, dass sich die Unternehmenssprache schleichend ändert und sie das Gefühl haben nicht mehr fachgerecht mitreden zu können. (http://tip-top-english.de/von-der-falschen-annahme-ausgehen-und-sie-geben-doch-immer-ihr-bestes/).
    Mit einem Auslandsaufenthalt kann man diesem entgegenwirken und bildet eine Grundlage für und Vertrauen in die englische Kommunikation.

    Natürlich ist es wünschenswert, dass das Unternehmen die Fremdsprachenkenntnisse der Mitarbeiter kontinuierlich schult – Sei es durch Workshops, E-Learning Angebote (wie Speedlearning) oder maßgeschneiderte Kurse im Unternehmen.
    Wir als Fremdsprachenunternehmen für Unternehmen und Auszubildende haben erkannt, wie wichtig es ist, die Fremdsprachen interaktiv und gleichzeitig praxisorientiert zu vermitteln. Fachbücher können zwar helfen die gewünschte Sprache zu erlernen, jedoch kommen Vokabeln und Lerninhalte, die für einen selber wichtig sind, meist zu kurz. Aus diesem Grund bietet TIP TOP English Unternehmen und auch einzelnen Personen ein individuelles und auf ihre Bedürfnisse zugeschnittenes Lernpaket an. Ein Lernen, das nahezu so ist, als würden Sie im Ausland arbeiten.

    16. Juli 2015 um 22:59
  3. Sehr schöner Beitrag.Gut dass es soche Angebote noch gibt.

    3. September 2015 um 15:15

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