Welcher Pendlertyp bist du?

Die Pendlerzeit wird ganz unterschiedlich genutzt

In Städten wie München, Hamburg, Frankfurt oder Leipzig gehört das Pendeln mit S-Bahn, Bus oder Straßenbahn zum Arbeitsalltag einfach dazu. Manche Berufstätige betrachten es als lästige Pflicht, andere wiederum freuen sich über die gewonnene Zeit zum Lesen. Doch früher oder später arrangiert sich jeder mit dem Umstand – man hat ja auch schließlich keine andere Wahl – und man fängt an, sich zu überlegen, wie man die Reisezeit bestmöglich nutzen kann.

Die Schläfer
Kaum nehmen sie Platz, fallen ihnen die Augen zu. Diese Pendlergruppe nutzt das Reisen, um den versäumten Schlaf von letzter Nacht nachzuholen.

Pro Contra
  • die Zeit vergeht wie im Schlaf
  • man kommt ausgeruht ans Ziel
  • man wird nicht so schnell müde am Abend
  • um gut schlafen zu können ist ein Sitzplatz erforderlich
  • laute Geräusche stören die Schlafphasen
  • sabbern, schnarchen, erschrockenes Aufwachen könnte auch vor einem breiten Publikum vorkommen
  • Wecker muss gestellt werden, damit man die Station nicht verpasst

Die Leser
Sobald die Fahrtüren zugehen, gehen bei dieser Gruppe die Bücher, Zeitungen oder auch Magazine auf (ebenso werden Handys, Pads und E-Books als Lesequellen genutzt).

Pro Contra
  • je nach Lektüre taucht man in neue Welten ein  und die Fahrzeugumgebung wandelt sich gedanklich in einen romantischen, witzigen, grusligen oder spannenden Schauplatz
  • dank Tagezeitungen ist man stets auf der Höhe des Weltgeschehens
  • lesen fördert das Allgemeinwissen und die Bildung
  • Zeitungen nehmen beim Aufschlagen viel Platz in Anspruch
  • Mitleser erfreuen sich der Rückseite – nicht jeder Zeitungsleser mag diese Mitleser
  • Akkus der elektronischen Lesegeräte werden belastet

Die Esser
Am Morgen gibt es ein belegtes Brot im Zug und am Nachmittag/Abend dann Burger, Chinesisches Essen oder Döner. Diese Gruppe benutzen die Verkehrsmittel als Esszimmer.

Pro Contra
  • zu Hause fällt kein Abwasch an
  • der Magen knurrt nicht am Ziel
  • man spart sich die Frühstückspause bei/auf/in der Arbeit
  • oftmals ist das Essen von warmen Speisen in öffentlichen Verkehrsmitteln verboten – das schränkt die kulinarische Vielfalt stark ein
  • Gedränge im Zug oder Straßenbahn kann einem beim Essen behindern
  • kleckern auf das Hosenbein oder auf den Boden machen eine Sauerei
  • u.U. belästigt man seine Mitfahrer mit starken Knoblauch, Zwiebel oder Curry-Gerüchen

Die Lerner
Die Zeit zum Lernen ist doch immer knapp insbesondere, wenn man ein Duales Studium absolviert oder gerade in der Ausbildung steckt. Warum also nicht in den öffentlichen Verkehrsmitteln pauken? Diese Gruppe büffelt, wiederholt und bereitet den Lernstoff vor, schreibt Bewerbungen oder macht Hausaufgaben während sie pendeln.

Pro Contra
  • sinnvolle Nutzung der Pendlerzeit
  • in der Früh kann man sich auf den Tag kurz vorbereiten, nachmittags kann Gelerntes gefestigt werden
  • schwierig die Konzentration hoch zu halten
  • Geschriebenes kann durch das Ruckeln im Zug unleserlich werden

Die Minimalisten
Sie schauen verträumt aus dem Fenster, fixieren gedankenversunken irgendwelche Objekte, beobachten aufmerksam Fahrgäste oder sprechen andere für einen kleinen Plausch an. Diese Pendler brauchen kein Zubehör in Bus, Bahn oder Tram. Ihnen genügen ausschließlich ihre Gedanken oder ein kontaktfreudiger Gegenüber.

Pro Contra
  • sammeln von Eindrücken, Informationen, Ansichten sowie Ideen
  • nachdenken über seine berufliche Zukunft, den Charakter oder die eigene Zukunft
  • Kennenlernen von neuen Menschen mit den unterschiedlichsten Gesprächsthemen
  • nicht jeder ist gesprächsbereit bzw. auf der gleichen Wellenlänge

Und was wirst du? Wenn du wissen willst, welche Ausbildung zu dir passt, dann mach den kostenlosen Berufswahltest.

Redaktion Redaktion

(109 Beiträge)

Hier schreibt das Redaktionsteam von AZUBIYO für dich.


Hinterlasse eine Antwort.

Deine EMail Adresse wird nicht veröffentlicht.

AZUBIYO im Netz

Visit Us On TwitterVisit Us On FacebookVisit Us On GooglePlusVisit Us On Youtube

Über uns

AZUBIYO ist ein im Januar 2010 in München gegründetes Unternehmen. Bei www.azubiyo.de werden Ausbildungssuchende und Arbeitgeber passgenau zusammengeführt: Bewerber legen ein Profil an, führen einen Stärkentest durch und geben konkrete Wünsche zu Arbeitszeit, Arbeitsort und Reisebereitschaft an. Auf der anderen Seite definiert der Arbeitgeber seine Anforderungen und Arbeitsbedingungen.

Das AZUBIYO-Matching-Verfahren führt dann die passenden Bewerber mit den richtigen Stellen zusammen. Fast wie bei einer Online-Partnervermittlung.

Für Schüler ist AZUBIYO immer kostenfrei.

banner