AZUBIYO Blog: Online-Magazin für Bewerbung & BerufswahlAusbildung„Oh du fröhliche, oh du selige… Berufswahlzeit“

„Oh du fröhliche, oh du selige… Berufswahlzeit“

Weihnachten steht vor der Tür und damit auch die Verwandtschaft. Und was wollen die lieben Verwandten beim gemeinsamen Festschmaus von dem angehenden Schulabsolventen wissen?

„Und, was willst du nach der Schule machen?“

Lang, lang ist´s her…

Ich erinnere mich noch gut an meine Schulzeit zurück und den diversen Familienfesten, als Tanten und Onkel mich mit dieser Art von Fragen löcherten. Je nach Stimmung fiel meine Antwort unterschiedlich aus: Pilotin, Kinderbuchautorin, Anwältin, Eisverkäuferin und nicht zu vergessen Prinzessin (ok, das ist schon nen Weilchen her, aber im Kindergarten war ich mir absolut sicher, dass ich das später werden möchte…).

Mich nervten damals diese Fragen ungemein, und die Verwandten dachten, die einsilbigen Antworten auf ihre gutgemeinten Fragen stünden mit meiner Pubertät in einem Verhältnis. Aber so war es gar nicht, denn der eigentliche Grund war: Ich wusste es einfach nicht.

Und ein Studium kam für mich erst einmal  nicht in Frage. Ich wollte doch endlich mal Geld verdienen, eine eigene Wohnung haben, den Führerschein machen und durch die Welt reisen. Also sollte es für mich eine Ausbildung sein.

Man kann 3 Leute fragen, welche Ausbildung denn geeignet sei und erhält mindestens 3 verschiedene Antworten. Das kann von „Mach eine solide Ausbildung im Büro, das ist nie verkehrt!“ über „Du, wir könnten noch eine Zahnärztin in der Familie gebrauchen“ bis hin zu „Mach bloß nicht das, was ich gemacht habe, dabei wirst du kreuzunglücklich!“ lauten.

Berufswahl: 3 Tipps zur Erleuchtung

Aber wie kommt man denn der Antwort näher? Es gibt verschiedene Möglichkeiten, 3 davon stellen wir euch kurz vor.

1. Schülerpraktikum

In einem Schülerpraktikum erlebst du hautnah, wie es sich in deinem Wunschberuf anfühlt. Du erhältst einen ersten Einblick in den Arbeitsalltag und die Arbeitsbedingungen. Arbeitet man dort in Schichtdiensten, gibt es verschiedene Arbeitsorte (z.B. Büro und Werkstatt) und wie ist das Arbeiten in einem Team? Viele Firmen bieten Schülern die Möglichkeit, vorab in einen Beruf reinzuschnuppern und ein ein- bis mehrwöchiges Praktikum zu absolvieren. In einigen Schulen ist dies sogar Pflicht.

Vielleicht suchst du noch ein Schülerpraktikum für die nächsten Ferien? Hier findest du eine Übersicht von Firmen, die Schülerpraktika anbieten: http://www.azubiyo.de/stellenmarkt/schuelerpraktikum/

2. Berufswahltest

Tests gibt es viele, vor allem im Internet. Diese sind in der Regel kostenlos. Bei einigen Tests kannst du anhand ein paar Fragen herausfinden, welcher Beruf zu dir passt. Allerdings könnten da Vorschläge kommen, für die es in Deutschland nur eine Handvoll Ausbildungsplätze gibt.

Bei AZUBIYO ist der Vorteil, dass du einen Berufswahltest machst, der dir genau sagen kann, welche deine Top-Stärken sind. Außerdem kannst du deine Wünsche angeben, wo (z.B. Atelier, Baustelle, Büro, im Freien), wann (Samstagarbeit, Schichtdienst, feste Arbeitszeiten) und in welcher Region (z.B. in München, Berlin, Hamburg, Köln) du arbeiten möchtest. Aus deinen Stärken und Wünschen bekommst du dann in Prozent die bestpassenden Angebote vorgeschlagen.

Deine Vorteile beim AZUBIYO-Berufswahltest:

  • Alles ist absolut kostenlos, du musst niemals Geld für irgendetwas von AZUBIYO bezahlen.
  • Alle Berufsvorschläge gibt es wirklich, du könntest dich sofort bewerben.
  • Deine Daten sind absolut sicher und anonym!
  • Wenn du willst, dann kann dich ein Arbeitgeber zur Bewerbung auffordern.
  • Du hast zu Weihnachten eine Antwort auf die Frage: Welcher Beruf passt zu mir?

Hier kannst du dich kostenlos registrieren und deinen Berufswahltest starten (dauert ca. 30 Min.): http://www.azubiyo.de/profil-anlegen/

3. Freunde, Familie und Bekannte befragen

Jeder, der im Berufsleben steckt, kann dir wertvolle Tipps geben, was du am besten machen solltest oder was eben lieber nicht. Das können Erfahrungen in einem bestimmten Unternehmen sein, oder Antworten auf die Frage: Was macht eigentlich ein Zerspanungsmechaniker? Oder gar auf die große Frage: Ausbildung oder Studium? Gerade zu Weihnachten sind viele beisammen und wenn sie dich fragen, was du nach deinem Schulabschluss machen willst, dann frag doch einfach zurück, was sie machen würden, wenn sie jetzt an deiner Stelle wären.

In diesem Sinne: Frohe Weihnachten und erhellende Gespräche!

Bianca von AZUBIYO

Bianca Bianca

(92 Beiträge)

Hallo, ich bin Bianca und bin verantwortlich für die Online-Redaktion bei AZUBIYO. Ich habe Linguistik, Literatur und Pädagogik in München studiert und das Thema „Jugendsprache" in meiner Magisterarbeit untersucht. Ich liebe VW Bullis (T1-T3), Skandinavien, Irland & Schottland und schreibe gern über die Themen Bewerbung & Berufswahl.


Kommentare

  1. Anja Seifert

    Hallo :)

    Kompliment, der Artikel ist echt interessant und witzig geschrieben. Da musste ich doch auch an die Zeit zurück denken, wo ich auf der Suche nach einer Ausbildung war.
    Ich habe mich da auch sehr schwer getan und lange hin und her überlegt. Nach einem Berufswahltest stand meine entscheidung fest: Ich wollte Fremdsprachensekretärin werden. Heute bin ich sehr zufrieden mit dem Beruf und bin froh, dass ich damals diesen Test gemacht habe. Meine Ausbildung habe ich an der Heidelberg International Business School gemacht und war sehr zufrieden.
    Auf der Seite findet man viel Wissenswertes über die Ausbildung.
    Für alle, die noch auf der Suche sind: Viel Glück!

    Viele Grüße,
    Anja

    14. Dezember 2012 um 10:04

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AZUBIYO ist ein im Januar 2010 in München gegründetes Unternehmen. Bei www.azubiyo.de werden Ausbildungssuchende und Arbeitgeber passgenau zusammengeführt: Bewerber legen ein Profil an, führen einen Stärkentest durch und geben konkrete Wünsche zu Arbeitszeit, Arbeitsort und Reisebereitschaft an. Auf der anderen Seite definiert der Arbeitgeber seine Anforderungen und Arbeitsbedingungen.

Das AZUBIYO-Matching-Verfahren führt dann die passenden Bewerber mit den richtigen Stellen zusammen. Fast wie bei einer Online-Partnervermittlung.

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