AZUBIYO Blog: Online-Magazin für Bewerbung & BerufswahlAusbildungGefragte Berufe – Arbeitgeber suchen dich!

Gefragte Berufe – Arbeitgeber suchen dich!

Gerade in den Bereichen Hotellerie und Gastronomie haben es Arbeitgeber immer schwerer Auszubildende zu finden. Die Zahlen des Bundesinstituts für Berufsbildung (BIBB) bestätigen, dass in vielen Ausbildungsberufen dieser Branche nicht einmal ein Bewerber auf einen Ausbildungsplatz kommt. Für dich als Bewerber ist das natürlich positiv, da deine Chancen, einen Ausbildungsplatz in einem der gefragten Berufe zu ergattern, steigen. Hier bekommst du einen Einblick in 4 dieser gefragten Berufe.Gefragte Berufe

Fachverkäufer im Lebensmittelhandwerk – „Welches Schweinderl hätten S‘ denn gern?“

Bei diesem gefragten Beruf stehen deine Bewerbungschancen so gut wie bei keinem anderen. Denn letztes Jahr gab es laut BIBB nur etwa 9.000 Bewerber für die 11.628 angebotenen Ausbildungsplätze. Doch die Ausbildung zum Fachverkäufer im Lebensmittelhandwerk hat noch mehr zu bieten als nur tolle Bewerbungschancen. Zuerst musst du dich, je nachdem, was dich am meisten interessiert, zwischen den 3 Schwerpunkten Bäckerei, Konditorei und Fleischerei entscheiden. In den verschiedenen Betrieben bist du dann in erster Linie für den Kunden zuständig. Du berätst ihn bei seiner Auswahl und gibst genaue Informationen bezüglich der angebotenen Produkte. Fragen wie „Ist das auch Bio?“ oder „Ist das Produkt laktosefrei?“ bereiten dir aufgrund deiner genauen Kenntnisse über die zu verkaufenden Produkte keine Probleme. Du bist aber nicht nur für das Beraten und Abkassieren zuständig, sondern kannst auch kreative Aufgaben, wie das Dekorieren der Schaufenster übernehmen.

Restaurantfachmann – mehr als nur ein Kellner

Damit ein Restaurantbesuch für den Kunden so befriedigend wie möglich abläuft, gibt es den Restaurantfachmann. Auch für diese Ausbildung gibt es deutlich weniger Bewerber als Ausbildungsplätze, was bedeutet, dass du es einfacher hast einen Ausbildungsplatz zu ergattern. Im Berufsalltag bist du dafür zuständig, dass beispielsweise ein Dinner in einem edlen Restaurant glatt läuft. Zunächst bereitest du die Tische vor, deckst sie gemäß den restaurantüblichen Standards ein und überprüfst anschließend alles noch einmal genau. Sobald die Gäste eintreffen, begrüßt du sie und platzierst sie an ihren Tischen. Bei der Bestellung berätst du die Gäste bezüglich ihrer Wahl, insbesondere darüber, welcher Wein zum gewünschten Gericht passt und welche Speise die Küche empfiehlt. Deine Einsatzmöglichkeiten beschränken sich jedoch nicht nur auf Restaurants. Du kannst auch auf Veranstaltungen wie Hochzeiten, Banketten oder in Hotels arbeiten – wichtig ist allein, dass du dem Gast seinen Aufenthalt so versüßt, dass er immer wieder gerne von dir bedient werden möchte.

Koch – Liebe geht durch den Magen

Wenn du dich für eine Ausbildung zum Koch bewirbst, hast du gute Chancen. Denn in diesem gefragten Beruf gab es laut BIBB im Jahr 2013  mehr als 2.000 unbesetzte Ausbildungsstellen. Natürlich solltest du beachten, dass du als Koch auch oft am Wochenende und an Feiertagen arbeiten musst. Aber das sollte kein Grund sein, dich nicht für diesen Beruf zu bewerben. Denn dein Beruf soll dir ja vor allem Freude bereiten und wenn du privat gerne kochst und deine Mitmenschen mit leckeren Gerichten begeisterst, wieso solltest du dann dein Hobby nicht zum Beruf machen? Oft denkt man, dass man als Koch nur vorm Herd steht, dabei ist man auch für den Einkauf und die fachgerechte Lagerung zuständig. Darüber hinaus gibt es auch organisatorische Aufgaben die auf dich zukommen, wie beispielsweise das Erstellen von Personalplänen und Speisekarten. Deine Einsatzgebiete in diesem Beruf sind breit gefächert. Vom Krankenhaus bis zum Kreuzfahrtschiff ist alles möglich.

Hotelfachmann – Multitalente gesucht

Auch die Ausbilder dieses Berufs reißen sich um dich. Dass es weniger Bewerbungen gibt als Ausbildungsplätze, ist bei diesem gefragten Beruf kaum zu glauben, da er sehr abwechslungsreich ist und viele verschiedene Einsatzbereiche bietet. Ob am Empfang, im Restaurant, im Sekretariat oder in der kaufmännischen Abteilung – überall werden Hotelfachleute gebraucht. Dadurch, dass du in deiner Ausbildung so viele verschiedene Fachbereiche kennenlernst, hast du auch nach deiner Ausbildung eine größere Auswahl bei deiner anschließenden Berufswahl. Allerdings sollte dir klar sein, dass du dort arbeitest, wo andere Urlaub machen. Und das kann bedeuten, dass du an Tagen wie Weihnachten, Silvester oder Ostern auch arbeiten musst. Positiv daran ist natürlich, dass dein Hotel an wunderschönen Orten, wie in den Bergen oder direkt am Strand, liegen kann.

Die gefragten Berufe sagen dir gar nicht zu? Das macht nichts! Wenn du unsere Tipps zum Thema Bewerbung anwendest, hast du auch gute Chancen auf den Ausbildungsplatz deiner Wahl. Falls du noch gar nicht weißt, welche Richtung du in deiner Zukunft einschlagen möchtest, mach doch einfach den kostenlosen Berufswahltest und erfahre, welche Ausbildung zu dir passt!

Carla Carla

(10 Beiträge)

Hallo, ich bin Carla und arbeite als Praktikantin in der AZUBIYO-Redaktion. Ich habe gerade erst das Abitur gemacht und stehe, genau wie ihr, noch vor meinen Entscheidungen bezüglich Studium und Ausbildung. Vielleicht kann ich euch ja mit meinen Artikeln helfen, die richtige Wahl zu treffen!


Kommentare

  1. R.Fuchs

    Natürlich sucht gerade das Resturant und Hotelgewerbe Azubis…
    Aber ganz ehrlich wieso sollte man ausgerechnet in dieser Branche eine Ausbildung machen?
    Die Vorstellungen der Unternehmen sind meist nicht mal mehr weltfremd sondern futuristischer Natur und treffen den aktuellen Azubimarkt nicht, dann werden teilweise Arbeitszeiten verlangt die echt leicht unverschämt sind. Die Ausbildungsvergütungen sind ein Witz, die Aufstiegschancen ebenfalls!
    Wird Zeit das sich dieses Gewerbe abwickelt oder endlich die Ausbildungsvergütungen erhöht und attraktiver wird. Ich als Studienabbrecher und jetzt Ausbildungssuchender werde mich niemals in dieser Branche bewerben, die bieten mir einfach zu wenig!

    23. Januar 2014 um 16:34
  2. […] dich bei deiner Suche also vor allem nach gefragten Berufen um, bei denen es jedes Jahr viel weniger Bewerber als Stellen gibt. In diesen Berufen werden […]

    22. Dezember 2015 um 13:51

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